Natürlich gibt es Einschränkungen und Nachteile, die eine noch intensivere Nutzung der Sonnenenergie verhindern. Sie spiegeln sich vor allem darin wider, dass die Sonneneinstrahlung in Richtung und Intensität sehr variabel ist. Die Wärmegewinne sind tagsüber variabel und hängen vom Sonnenstand tagsüber, Bewölkung, Niederschlag etc. sowie im Jahresverlauf ab. Im Winter, wenn sie am meisten benötigt wird, ist die Sonneneinstrahlung am geringsten.
Der Prozess des Beitritts unseres Landes zur Europäischen Union erfordert die Harmonisierung der serbischen Energiepolitik und die Festlegung spezieller zahlenmäßig ausgedrückter Ziele für den Anteil erneuerbarer Quellen an der Gesamtenergieerzeugung. Angesichts globaler Trends und unter Berücksichtigung der Bedeutung des Umweltschutzes und der Eindämmung der Auswirkungen des Klimawandels hat die Regierung der Republik Serbien beschlossen, die Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen durch die Einführung eines Vorzugstarifs (Einspeisetarif) zu fördern Dies ermöglicht es Anlegern in solche Systeme, die Investition in kurzer Zeit zurückzuzahlen und einen erheblichen Gewinn zu erzielen. Anreizmaßnahmen für den Kauf von Solarstrom sind abhängig von der Kapazität des Kraftwerks und dem Standort, d.h. ob es auf dem Land oder auf einem Gebäude gebaut wurde.
Ansonsten geht der Trend weltweit dahin, dass der Preis der Einspeisevergütung niedriger ist als der vom Endverbraucher gezahlte Strompreis, d.h. den Preis der produzierten grünen Energie und damit der Solarenergie auf das Niveau des Strompreises aus fossilen Brennstoffen zu bringen. Mit anderen Worten, es gibt einen Trend, Subventionen zu verlieren, grüne Energieprojekte aus realen Quellen ohne jeglichen Nutzen zu finanzieren. In diesem Sinne wird im neuen Energiegesetz der Endverbraucher von Strom die Last der erneuerbaren Stromquellen tragen. Zusätzlichen Druck auf den Energiemarkt üben die künftige Liberalisierung des Stromhandels sowie Verpflichtungen gegenüber der Energiegemeinschaft aus, der Serbien angehört.
Es sollte hinzugefügt werden, dass es Systeme auf der Welt gibt, die hier keinen Platz in der Subvention gefunden haben. Die Rede ist von BIPV-Anlagen (Building Integrated Photovoltaics), also Solaranlagen, die sich an den Fassaden von Gebäuden befinden.